Der Dienstleistungsvertrag

Dienstleistungsvertrag Werbeagentur

Dienstleistungsvertrag mit einer Werbeagentur

Der Dienstleistungsvertrag oder Agenturvertrag ist eine Absichtserklärung, über einen längeren Zeitraum oder eine unbestimmte Zeitspanne zusammenzuarbeiten. Der Zeitraum sollte mindestens ein Jahr betragen.

Gegenstand des Vertrags

Der Dienstleistungsvertrag zielt im Gegensatz zum Projektvertrag nicht darauf ab, zu einem bestimmten Zeitpunkt ein bestimmtes Werk fertigzustellen, sondern bestimmt ein Leistungsvolumen in den Kompetenzfeldern der Werbeagentur. Es ist eine Mischung aus vielen Werken (Broschüren, Webseite, Mailings, Anzeigen, Events etc.) und einer Dienstleistung, z. B. die Pflege eine Website. Letzteres ist eine typische Dienstleistung und kein Werk. Der Dienstleistungsvertrag wird meistens nur mit Full Service Werbeagenturen abgeschlossen, denn der Kunde möchte diverse Leistungen aus einer Hand bekommen und nicht jeweils einen Spezialdienstleister beauftragen. Benötigt der Kunde z. B. ein neues CI und davon ausgehend eine neue Webseite, eine Werbekampagne für ein neues Produkt, Produktbroschüren und Newsletter, dann ergibt sich daraus ein Arbeitsaufwand. Diesen kalkuliert die Agentur auf Monatsbasis. Meinstens sind darin sogar Mehrleistungen bis zu einer bestimmten Höhe enthalten. Vor allem Beratungsleistung wird nicht extra abgerechnet, im Gegensatz zum Projektvertrag. Gerade die Beratungsleistung macht am Anfang einer Agenturbeziehung oft 40% der Zeit aus und dient besonders der Wertschöpfung. Das wird meistens unterschätzt.

Projektvertrag oder Dienstleistungsvertrag, was ist besser?

Wenn Kunden nicht genau wissen, was Sie benötigen, wenn Sie Beratung wünschen und mit der Agentur eine Werbestrategie (Marketingplan) entwickeln möchten, dann ist der Dienstleistungsvertrag die bessere Wahl. Der Dienstleistungsvertrag ist auch wesentlich flexibler, denn man kann jederzeit auf Marktänderungen reagieren und Werbemittel und Werbemedien ändern. Außerdem sind die Werke innerhalb eines Dienstleistungsvertrags deutlich günstiger, als wenn sie als einzelne Projekte beauftragt werden. Die monatliche, regelmäßige Zahlungsweise über einen langen Zeitraum wird von Agenturen honoriert.

Fristen und Kündigung des Dienstleistungsvertrags

Gerade am Anfang investiert die Werbeagentur mehr Zeit in die Kundenbeziehung als sie vergütet bekommt. Sie muss sich mit den Produkten und der Firmenphilosophie vertraut machen und Abstimmungs- und Berichtsysteme installieren. Deswegen ist es üblich, dass ein auf unbestimmte Zeit geschlossener Vertrag erst frühstens nach 6 Monaten gekündigt werden kann. Gute Agenturen wissen, mit schlechter Leistung und „guten“ (Knebel-)Verträgen kann man letztlich keinen Kunden halten. Deswegen sind quartalsmäßige Kündigungsfristen fair, falls die Agentur nicht besondere Investitionen in Personal für den Kunden aufgewendet hat.

Vorteile Dienstleistungsvertrag auf einen Blick

  • Hohe Flexibilität in der Leistungserbringung,
  • Unkompliziert im Tagesgeschäft, keine Kostenvoranschläge nötig, jederzeit Kontakt mit der Agentur möglich,
  • Werke im Rahmen des Dienstleistungsvertrags sind günstiger als im Projektvertrag,
  • Kosten genau planbar,
  • Keine Wartezeiten, denn die kreativen Ressourcen für den Kunden sind fest eingeplant.

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