Die gängigsten Vertragsarten mit Werbe- und Multimedia-Agenturen.

Verträge stellen entweder die genaue Leistung oder eine Zeitraum in den Mittelpunkt. Verträge, die am meisten benutzt werden sind:

  • Projektvertrag
  • Dienstleistungsvertrag
  • Beratungsvertrag
  • Servicevertrag

Der Projektvertrag

Agenturarbeit war immer schon irgendwie auch Projektarbeit. Nur war der klassische Agenturvertrag früher selten ein Projektvertrag. Arbeit in Projekte zu gliedern, ist typisch für die Bau- und Immobilienbranche sowie die IT-Branche. Hier hat die Marketingzunft viel aufgeholt. Auf Agenturseite werden die Aufgaben immer mehr wie Projekte durchgeführt. Allerdings ist gerade bei kleinen Agenturen das Wissen über Projektmanagement wenig ausgeprägt. Was unter einem Projekt zu verstehen ist, wird in der DIN-Norm 69901 geregelt: Ein Projekt ist ein Vorhaben, das im wesentlichen durch Einmaligkeit der Bedingungen in ihrer Gesamtheit gekennzeichnet ist, wie z. B.: Zielvorgabe, zeitliche, finanzielle, personelle oder andere Bedingungen, Abgrenzungen gegenüber anderen Vorhaben und projektspezifische Organisation.

Grundlagen des Agentur-Projektvertrags

Der Projektvertrag zeichnet sich durch eine genaue Planung aus. Der Auftraggeber sollte sich über die Aufgabe, das zu erwartete Ergebnis und den groben Zeitraum genau im Klaren sein. Da der Projektvertrag ein Werkvertrag ist, bei dem der Auftragnehmer am Ende ein fertiges Werk schuldet, ist es das Interesse des Auftragnehmers, das Werk pünktlich und ohne Abweichung in der Leistung abzuliefern. Mit jeder zeitlichen Abweichung und mit jedem unvorhergesehenen Aufwand sinkt die Rendite. Die Agentur plant ihre Ressourcen genau für diesen Zeitraum ein. Deswegen ist jede Verzögerung ein Kostenrisiko für die Agentur. Dabei ist das Hauptrisiko der unbekannte Kunde im ersten Projekt. Nicht umsonst gibt es im Werkvertrag den Paragraph 642 BGB, der die Mitwirkungspflicht des Auftraggebers regelt.

Der Projektvertrag – mehr Risiken für Auftragnehmer

  • Hat der Kunde Erfahrung im Umgang mit den Methoden des Projektmanagements?
  • Liefert der Kunde sein Briefing und alle wichtigen Informationen fristgerecht? Nur dann kann die Agentur Ihrerseits ihre vertraglich vereinbarte Leistung im Zeitrahmen erbringen.
  • Erteilt der Auftraggeber Freigaben in der dafür vorgesehenen Zeit?
  • Verlangt der Kunde mehr Beratung und Kundenkontakt als vorgesehen? Z. B. viele Telefonate, viele E-Mails. Passiert häufig, wenn das technische oder methodische Wissen fehlt.
  • Hat der Auftraggeber einen Mitarbeiter, des sich um das Projektmanagement kümmert? Der Aufwand in der Organisation wird bei unerfahrenen Kunden immer unterschätzt! Die Folge: Der Kunde verliert den Überblick über die Vielzahl der Dokumente.
  • Ist der Kunde bereit, für eine effizientere Kommunikation mit der erprobten Projektmanagementsoftware der Agentur zu arbeiten – Stichwort Software-/Internetaffinität.

 

Die Vorteile des Agentur-Projektvertrags für den Auftraggeber

  • Meistens genaue Planung der Termine der Leistungserbringung möglich.
  • Art und Umfang des Ergebnisses sind bestmöglich kalkulierbar.
  • Der Eigenaufwand ist in dem Projektplan mit einkalkuliert, also gut abschätzbar.
  • Gute Dokumentation der Arbeitsschritte. Hilft für weitere Projekte.
  • Gut organisierte Auftraggeber minimieren das Risiko, denn das vereinbarte Werk wird garantiert. Mehraufwand, unvorhergesehene technische Probleme und Ausfall von Mitarbeitern muss von der Agentur getragen werden.

Mehr Informationen zu unseren Leistungen:

Werbeagentur Erding                                               Webdesign Erding

 

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